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Ärger im Paradies

Diese Überschrift wirft zwei Frage auf, zum einen „Ärger – muss das sein?“ Und zum anderen „ist es dann noch ein Paradies?“

Ja, manchmal muss das wohl sein, denn wir sind alle Menschen. Auch in Familien streitet man. Die Frage ist aber doch, wie geht man damit um?

Eine Auseinandersetzung ist erst einmal nichts Schlechtes, weil dann die verschiedenen Positionen zu einem Thema klarer sichtbar werden. Wichtig ist es aber, wie man damit dann umgeht und darauf kann es nur eine Antwort geben: man muss miteinander im Gespräch bleiben!
Man muss sich zusammensetzen und sich bemühen, trotz des eigenen Ärgers, das problematische Thema wertschätzend und wohlwollend von den verschiedenen Positionen aus zu beleuchten, um eine gemeinsame und von allen akzeptierte Lösung zu erreichen. Nur dann kann man weiter gut und friedlich miteinander leben.
Auch bei uns kommt es natürlich vor, dass wir unterschiedliche Meinungen zu einem Thema haben und manchmal rappelt und hakt es dann ein wenig… wir bemühen uns aber, und es ist immer wieder ein sich-darum-bemühen notwendig, trotz mancher auftretender Missverständnisse und unterschiedlicher Ansichten im Gespräch miteinander zu bleiben, denn es ist uns allen sehr wichtig, in Frieden zu leben und den Vorsatz respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen auch zu leben.

Auch auf die zweite Frage „ist es dann noch ein Paradies?“ Gibt es klares „ja!“, allein schon das sich-darum-bemühen macht unser gemeinsames Leben paradiesisch, denn das unterscheidet unser Miteinander von den Erfahrungen, die wir hierher mitgebracht haben.

Es ist nicht leicht, dieses „sich-darum-bemühen“, doch wertvoll ist es immer, diese Anstrengung aufzubringen und anschließend fühlt es sich noch etwas wohliger und wärmer an, dieses Miteinander.
So hoffen wir, dies auch in Zukunft immer wieder anzugehen und miteinander nach guten und gemeinsamen Lösungen zu suchen.

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Maikes Haus

© HaiMai

Als ich anfing mich mit dem Thema Tiny House zu beschäftigen, habe ich vor allem YouTube durchsucht und dort natürlich auch sehr viel gefunden. Viele Abende und zahlreiche Wochenenden vergingen mit all diesen Tiny House Vorstellungen und Berichten. Es gab so viele tolle Häuser, die mich begeisterten, dass mein eigener Weg manchmal hinter vielen Biegungen aus meinen Augen verschwand.

Ich habe also zunächst einmal für mich selber überlegt, was mir wichtig ist, was ich brauche und auch wieviel Geld mir das wert ist. Damit hatte ich mir einen Rahmen gesteckt.
Eine Überlegung spielte bei meiner Suche eine besonders große Rolle: für mich war entscheidend, dass ich in einer Gemeinschaft leben wollte.


Ich fing an zu suchen und stellte schnell fest, dass die Möglichkeiten mit einem Tiny House in einer Gemeinschaft zu leben sehr begrenzt waren. Als ich zufällig von einem Hausverkauf innerhalb einer dieser Gemeinschaften erfuhr, habe ich nicht gezögert, mir das Tiny House persönlich anzusehen und einen ersten Kontakt zu dieser Gemeinschaft zu suchen.
Langer Rede… ich habe das Haus gekauft und bin in diese Gemeinschaft gezogen.

© HaiMai

Was aber macht mein Haus aus, welche Kriterien spielten in meinen Vorüberlegungen eine Rolle: zunächst einmal wollte ich nicht ins Bett klettern und auch nicht am wärmsten Ort im Haus schlafen; ausreichend Platz für eine große Küche, da ich gerne backe und koche, sowie ein Bad mit Dusche und Fenster – das waren meine zentralen Wünsche.
Im Laufe meiner Recherche zeigte sich, dass auch die Art des Heizens sowie die Dämmung des Häuschens einen großen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden haben.

Und das ist es geworden:

ein Mobilheim mit Holzfassade und Holzfenstern
Außenmaße ca. 4 Meter mal 10 Meter
ein kleiner Schlafraum, ein echtes Bad mit Dusche und Fenster und ein geräumiger Wohn-, Koch- und Essraum mit viel Fensterfläche

© HaiMai

Der Umzug auf dieses Grundstück hier war ein Abenteuer für sich, davon erzähle ich ein anderes Mal.

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So leben wir

Wir sind ein kleines Tiny House Dörflein und leben hier derzeit mit 5 Menschen (4 Erwachsene, 1 Kinder) in drei Tiny Häusern.

Drei Häuser für 5 Menschen, ein Haus steht zum Verkauf
© HaiMai

Unsere Häuser

Wer sich für Tiny Häuser interessiert, stellt schnell fest, dass es wirklich viele Haustypen gibt. Bei uns gibt es bisher vier verschiedene Haustypen, es gibt ein Tiny House on Wheels und ein Mobilheim, sowie ein Modulhaus und ein selbstgebautes TH ohne Räder, dieses steht derzeit zum Verkauf.

Zwei Häuser haben eine Besonderheit oder eigentlich zwei Besonderheiten, beide besitzen einen sogenannten „Wintergarten“ und ein „Kinderhaus“, das ist ein kleines Tinyhäuschen, das als Kinderzimmer gedacht ist, aber auch viele andere Nutzungsmöglichkeiten bietet.

Einzug

Im letzten Jahr sind wir nach und nach alle hierher gezogen, die meisten von uns leben aber schon länger in ihren Tinys.

Wir haben überwiegend schon vorher in Tinyhäusern in einer Gemeinschaft gelebt. Der Unterschied: dort waren wir 17 erwachsene Menschen und haben auf Pachtplätzen gewohnt.

Wir haben uns dann bewusst entschieden eine kleine Eigentümergemeinschaft zu gründen, in der Hoffnung leichter und schneller zu Entscheidungen zu gelangen, die uns alle angehen, z.B. bezüglich des Gartens. Das klappt meist ganz gut.

Pflanzzeit

Ein neues Grundstück anzulegen bedeutet echt viel Zeit und Arbeit, aber allmählich ist erkennbar, was wir uns vorstellen. Jede Pflanze die blüht, löst Begeisterung aus, jeder Rasenhalm, der sich Bahn bricht, wird gefeiert.

© HaiMai

Im Gemüsegarten lugt das erste Kartoffelgrün schon aus der Erde, der Rhabarber fühlt sich wohl und die ersten Küchenkräuter haben bereits Einzug gehalten.

Nachdem jetzt endlich die letzten kalten Nächte vorbei sind, werden wir unsere Setzlinge auspflanzen: Tomaten, Bohnen, Erbsen, Kohlrabi, Zwiebeln, Dill und Basilikum. Die Kürbis- und Zucchinisamen kommen direkt in den Boden.

Miteinander leben und teilen

Wir haben uns bewusst für ein Leben in dieser Form entschieden, denn es ist uns wichtig, mit anderen zusammen zu leben und z.B. gemeinsam die notwendige Gartenarbeit zu bewältigen, außerdem macht Gartenarbeit einfach viel mehr Spaß, wenn man gemeinsam ans Werk geht.
Wir teilen auch die Dinge des täglichen Bedarfs, wie Waschmaschine oder Werkzeuge, Rasenmäher und andere Gartengeräte, so dass nicht jede*r von uns alles selbst besitzen muss. Auch das ist uns wichtig.
Mal sitzen wir hier zusammen, mal dort, am Bächlein oder bei einer von uns daheim – schön ist es hier überall.
Alle Entscheidungen, die getroffen werden wollen, werden gemeinsam entschieden, denn wir sind ja alle gleichberechtigte Eigentümer auf unserem inzwischen grünen Grundstück.

Wir freuen uns auf deine Anfrage an:

maike.huett38 (Klammeraffe) gmail.com

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